»Kinderwunsch. Wunschkind. Unser Kind!«

Unter dem Motto »Kinderwunsch. Wunschkind. Unser Kind!« widmet sich die ökumenische Woche für das Leben 2018 dem Thema »Schwangerschaft und Pränataldiagnostik«. Es soll um eine kritische Auseinandersetzung mit den Methoden vorgeburtlicher Untersuchungen sowie den Möglichkeiten und Grenzen der Pränataldiagnostik gehen.

Müttern und Vätern begegnet zuweilen eine gesellschaftliche Mentalität, die das neugeborene Leben auch nach problematischen Kriterien bemisst. Etwa wenn es heißt, dass ein mit Krankheit oder Behinderung geborenes Kind „heute nicht mehr nötig“ sei. Wird eine solche Haltung durch die diagnostischen Möglichkeiten in der vorgeburtlichen Phase unterstützt? Häufig ist der Umgang damit unreflektiert. Frauen und Paare bringen sie oft in tiefe Konflikte. Die Veranstaltungen in Reutlingen zeigen unterschiedliche Aspekte und Perspektiven vom Zusammenleben mit einem Kind mit Behinderung.

Die Ausstellungen "Hauptsache gesund!" und "Kinderbilder" bieten die Möglichkeit, über die starke Identifikation mit Betroffenen einen eigenen Standpunkt zum Thema pränatale Diagnostik zu entwickeln. Zu sehen vom 16.-21. April in der Citykirche.

Die zentrale Veranstaltung am 18.4.2018 in der Citykirche eröffnet Zugänge zum Thema über Theater (Die Tonne), Lesung und Bildimpressionen der Autorin Amelie Mahlstedt sowie einer Talkrunde mit Fachleuten, die ständig mit der Thematik befasst sind.

Am 18. und 21. April läuft jeweils um 16 Uhr im Programmkino KAMINO der Film "24 Wochen" mit Julia Jentsch und Bjarne Mädel in der Hauptrolle. Ein Paar erfährt, dass sein erwartetes Baby schwer krank sein wird und wird vor die Entscheidung gestellt: Soll es das Kind behalten?

Die Woche für das Leben ist eine jährliche Initiative der Deutschen Bischofskonferenz und des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland. Sie wird in der Regel nach Ostern ab Mitte April/Anfang Mai durchgeführt, in diesem Jahr vom 14. bis 21. April.
2018 findet die Aktion zum 28. Mal statt. 

Flyer